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06. Feb 12: Unsere Fernsehtipps für die Woche vom 6. bis zum 12. Februar 2012 | culturshock-Team

Kino & TV

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Fest im Wintergewand holt der Februar scheinbar all das nach, was der bisherige Winter missen ließ und hüllt die Landschaften in weißes Dekor und die Seen und Flüsse in festgefrorene Tiefkühler. Schneidender Wind und Temperaturen gefährlich am Niveau Sibiriens machen trotz Sonnenschein kaum Lust und Laune auf große Unternehmungen an der Luft, die im wahrsten Sinne des Wortes als frisch bezeichnet werden kann. So dann haben wir als Alternative wieder nach Filmen Ausschau gehalten und einige interessante Highlights herausgesucht. Am Dienstag lässt uns Pedro Almodóvar in seiner unverkennbaren Art durch alle Lage der Gefühlswelt eifern, wenn wir der herrlichen Penélope Cruz durch Liebe und deren Abgründe folgen. Am Donnerstag tauchen wir tief in die Filmgeschichte mit Metropolis von 1925, in dem Fritz Lang ein düsteres Bild einer alles verschlingenden Stadt der Zukunft zeichnet. Am Sonntag haben wir dann gleich drei Empfehlungen: Zum Auftakt blicken wir in die verstörende Geschichte des Warschauer Ghettos in Roman Polanskis Der Pianist. Später habt ihr dann die Wahl zwischen einem bewegenden britischen Independent-Film und einer gar nicht so unrealistischen Zukunftsvision. Wir wünschen euch eine unterhaltsame Woche mit reichlich gutem Filmstoff, der die langen Winterabende gar nicht so ungemütlich erscheinen lässt.

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culturfebruar

01. Feb 12: Unsere culturtipps für den Februar 2012 in Berlin | culturshock-Team

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Den Dezember und Januar musstet ihr ohne sie euer karges Dasein in Berlin fristen, aber nun sind sie zurück: unsere culturtipps! Und für die fulminante Rückkehr haben wir uns natürlich den Februar ausgesucht – wir hätten da so einige Vorschläge, die nüscht mit Fasching zu tun haben! In erster Linie ist der Februar in Berlin nämlich der Filmmonat schlechthin – die Berlinale überstrahlt einfach alles. Wirklich alles? Da wär natürlich noch die Oscar-Verleihung, die euch schon mal auf die Leinwand-Action der nächsten Monate einstimmen wird. Und selbstverständlich gibt’s auch im literarischen Bereich nennenswerte Neuerscheinungen – Benjamin Lebert hätte da etwa einen Roman im Gepäck. Mit Ausstellungen zu den Werken Gerhard Richters und Boris Mikhailovs kommen auch Kunst und Fotografie nicht zu kurz. Und was ist mit den Ohren? Die bekommen auch etwas zu hören und zwar live: Bodi Bill, Gotye und Nada Surf. Sucht euch etwas aus oder absolviert das gesamte Programm – eine Bereicherung wird’s allemal!

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Der Frühling erwacht

18. Jan 12: Do I Smell Cupcakes? legen ihr Debüt Springs vor | Martin Müller

Musik

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Geduld ist etwas, was man im Musikbusiness unbedingt braucht. Davon hatten die fünf Jungs von Do I Smell Cupcakes? jede Menge und nun zahlt es sich aus. Am Donnerstag erscheint endlich ihr lang ersehntes Debüt Spring und die Zeiten im namenlosen Dunkel der kleinen Bühnen und selbstgebrannten CDs ist damit obsolet. Obgleich die Songs der Platte alles andere als brandneu sind und durch den umtriebigen Spielwillen der Cottbusser, die sich nunmehr in Berlin heimisch fühlen, bereits beim geneigten Publikum, ja man kann sogar von einer Fangemeinde sprechen, auf unzähligen Konzerten durchaus zu Ohrwürmern reiften, sollen sie nun zu einer breiteren Hörerschaft gelangen. Und verdient haben sie es sich. Mit einer kruden Mischung aus Pop- und Rockanleihen, gepaart mit Jazzelementen und diversen Schmankerln aus allerlei anderen Stilrichtungen nehmen sie Stellung auf breiter Front ein, die sich jedoch in der markant-voluminösen Stimme von Sänger Kevin Traeger zu einem unverkennbaren Ganzen verschmilzt.

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culturtape

31. Dec 11: Zeitreisen | culturshock-Team

Musik

Heute abend um 0 Uhr wagen wir ihn: Den Zeitsprung ins Jahr 2012! Klar, wohin sollten wir auch sonst? Mit zunehmendem Alter erkennt man nämlich: Zeit kennt nur die eine unumkehrbare Richtung. Schade eigentlich, denn wer hat sich nicht schon einmal eine Zeitmaschine gewünscht, mit der sich Peinlichkeiten und schlechte Entscheidungen in der Vergangenheit ungeschehen lassen machen oder etwas längst Vergangenes aber Schönes wiedererleben lässt? Noch ist die Wissenschaft nicht soweit, und deshalb können wir ebenso wenig vorhersagen, wie dieses neue Jahr überhaupt wird. Aber wir können uns zumindest musikalisch mit dem Thema Zeitreisen auseinandersetzen und dabei feststellen: Auch die ganz großen Künstler und Musikacts haben sich Gedanken gemacht über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und dabei ordentlich bereut, sich geärgert und schließlich auf den Moment besonnen. Wir wünschen euch jedenfalls großartige Momente beim Reinfeiern heut abend und ein grandioses 2012! „Don’t look back in anger.“

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The Ugly 2011

30. Dec 11: Der culturshock-Jahresrückblick Teil III | culturshock-Team

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Wie gewohnt, wird es im dritten Teil unseres Jahresrückblicks hässlich – medienpolitische Fehlentscheidungen, öffentlichkeitswirksame verbale Diarrhoe, erschreckende musikalische Tendenzen und wieder einmal ein Plagiat, das zum marginalen Fehler kleingeredet wurde (Helene Hegemann richtet schöne Grüße aus dem letzten Jahr aus). Ja, neben dem Guten und Schlechten ist immer wieder Verlass auf das Groteske, das ein Jahr in medialer und kultureller Hinsicht hervorbringt. Dabei weiß man oft gar nicht, wohin die eigene Reaktion letztendlich abdriften wird: verständnisloses Kopfschütteln, genervtes Augenrollen oder herzhaftes Lachen. Wir plädieren für eine Mischung aus allem, denn einem eindeutigen Geschmacksurteil lassen sich die folgenden Phänomene und Vorkommnisse kaum zuordnen und damit sind sie wie gemacht für unsere liebste Kategorie: Viel Spaß mit The Ugly 2011!

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The Bad 2011

29. Dec 11: Der culturshock-Jahresrückblick Teil II | culturshock-Team

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Nachdem wir uns in The Good 2011 der kulturellen Sonnenseite dieses Jahres gewidmet haben, folgt nun: Schatten. Und ja es war dunkel in diesem Jahr, Schlimmes bekamen wir in kultureller Hinsicht zu hören und zu sehen – von den gesellschaftlichen und politischen Katastrophen mal ganz abgesehen. Wenn wir nun die Tiefpunkte der Kultur-Industrie Revue passieren lassen, unhörbare Lieder, grauenvolle Filme und TV-Serien präsentieren und noch einmal feststellen, welche großen Talente und Persönlichkeiten die Welt in diesem Jahr verloren hat, wird uns eins klar: Das Schlechte war in diesem Jahr wirklich bad to the bone – ein Grund mehr, das Gute künftig mehr zu schätzen!

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