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19. Dec 11: Frohe Weihnachten 2011! | culturshock-Team

Wir schreiben den 19. Dezember 2011 – noch fünf Tage bis Heiligabend, und bei euch will sich die Besinnlichkeit noch nicht so richtig einstellen? Dem schaffen wir Abhilfe! Mit einer Auswahl von fünf wunderbaren Weihnachtssongs, die euch auf das Fest der Feste einstimmen sollen. Im Angebot hätten wir Erlösendes von Queen, Laszives von Eartha Kitt, Fröhliches von The Killers, Eingeschnapptes von The Sonics und Bittersüßes von Coldplay. Der Countdown läuft, das culturshock-Team wünscht euch heitere Vorfreude und schließlich wunderschöne Feiertage!

Queen – Thank God it’s Christmas

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65. Geburtstag und 20. Todestag – gleich zwei Gründe gab es in diesem Jahr, einem der größten Musiker des 20. Jahrhunderts zu gedenken: Freddie Mercury. Mit seiner Band Queen bescherte er uns große Rockhymnen, und eine davon zum Thema Weihnachten. Eine kraftvolle Besinnlichkeit schlägt uns in Thank God it’s Christmas entgegen, Mercury besingt die Weihnachtszeit als finale Erlösung nach einem durchwachsenen Jahr – Balsam für die Seelen aller diesjährig Geschundenen und einfach wunderschön!

Eartha Kitt – Santa Baby

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Wie man es wohl schaffen kann, Santa Claus zu dem ein oder anderen Geschenk mehr unterm Weihnachtsbaum zu bewegen, macht uns Eartha Kitt sehr eindrucksvoll vor! Geradezu lasziv und etwas verführerisch betört sie uns mit einer, sagen wir mal, nicht ganz so bescheidenen Wunschliste. Daneben soll wohl auch ein ebenso verführerisches Outfit den Anreiz für derlei reiche Gaben nur noch verstärken. Ob es dann auch funktioniert hat, lässt sich nur vermuten, doch mit den „drei Freund(inn)en“ hat sich Eartha Kitt einen schönen Spaß erlaubt! Daher: Warum bescheiden, wenn es auch mehr sein darf?

The Killers – The Cowboy’s Christmas Ball

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Trotz Schaffenspause haben sich The Killers auch in diesem Jahr zusammengerottet und eine Weihnachtssingle herausgebracht, deren Erlöse an die Stiftung RED zur Bekämpfung von AIDS in Afrika gehen. Nach den ernsten Tönen, die im letztjährigen Song Boots angeschlagen wurden, wird es in diesem Jahr fröhlich: The Killers laden ein zum Cowboy’s Christmas Ball – einer weihnachtlichen Scheunenfete im wilden Westen, bei der neben Cowboys auch Roboter (!) mit von der Partie sind – Besinnlichkeit mal anders. Wieso nicht?

The Sonics – Santa Claus

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Was für ein Alptraum: Man wartet die ganze Nacht auf Santa Claus in Erwartung auf die Erfüllung der großen Wünsche und dann – NICHTS! Ob es an den nicht ganz bescheidenen Wünschen von The Sonics liegen mag? Wer weiß, denn ein gewisser Grad an Bescheidenheit darf trotz der ganzen Festlichkeit durchaus nicht fehlen, denn zu große Wünsche und Erwartungen lassen nur die Enttäuschung ins Haus! Daher erfreuen wir uns doch einfach an der schönen Zeit und der Gemeinsamkeit, wenngleich das eine oder andere Geschenk ruhig unter dem festlichen Baum auf uns warten kann.

Coldplay – Christmas Lights

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Was ist Weihnachten ohne den Menschen, den man liebt? Eine bittersüße Parade voll überschwänglich inszenierter Harmonie mit überwuchernder Symbolik. Alles erinnert einen wie eine Speerspitze mitten durchs Herz an Liebe und Geborgenheit, die Sehnsucht schürt und das Alleinsein nur noch größer erscheinen lässt. In dieser Theatralik suhlen sich auch Coldplay mit ihrem weihnachtlichen Beitrag, dem es an großen Gesten und Pomp nicht mangelt. Doch sind solch große Gesten insbesondere an Weihnachten Ausdruck unserer tiefen Sehnsucht – und wenn nicht an Weihnachten, wann darf man sich sonst eine Prise Kitsch mit Schlagsahne und Kirsche obendrauf gönnen?!

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