culturtape
04. Mar 11: Rosige Aussichten | culturshock-Team
Zugegeben, noch ist dieser Frühling sehr zaghaft und sorgt nur mal hier und da für einen winzigen Sonnenstrahl. Aber dieser genügt uns völlig, um von mehr zu träumen, wie etwa der vollen Blütenpracht, berauschenden Düften und großen Gefühlen. Und da gibt es diese eine Pflanzengattung, die dies alles in sich vereint… Die Rede ist natürlich von der Rose. Zugegeben, sie wird etwas zu oft von einfallslosen Liebhabern als Einschleim- oder Entschuldigungsversuch verwendet. Aber trotzdem kommt man um die Faszination für dieses Gewächs, das einen mit seinen vielzähligen Blütenblättern anlockt, sich dabei aber mit Dornen zur Wehr setzen kann, nicht herum. Die Poeten konnten sich ihr ebenso wenig verweigern wie die Musiker, die wir euch in einer nicht ganz kitschfreien Zusammenstellung präsentieren: Da dient die Rose mal als Symbol für die Blüte der Jugend, dann wieder als Sinnbild für die zarteste Versuchung, seit es Liebe gibt und dann wiederum als trügerische Illusion. Ja, die Rose ist eine vielseitige Pflanze und nur der, der folgende Regel beachtet, wird glücklich mit ihr: „Der Rose süßer Duft genügt, man braucht sie nicht zu brechen / Und wer sich mit dem Duft begnügt, den wird der Dorn nicht stechen.“ In diesem Sinne: Viel Spaß mit unserem rosigen culturtape – aber haltet Abstand (es trieft vor Schmalz)!
Nick Cave & Kylie Minogue – Where the Wild Roses Grow
Seal – Kiss from a Rose
OutKast – Roses
Bon Jovi – Bed of Roses
Hildegard Knef – Für mich soll’s rote Rosen regnen
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