Inhalt:

culturtape

11. Mar 11: Prost! | culturshock-Team

Einige von euch mögen zwar noch vom Karneval verkatert sein, aber die ein oder anderen haben sich bestimmt schon vorgenommen, das Wochenende zu begießen – aus Freude, Frust oder Langeweile, einen Grund gibt’s ja immer! Und auch wenn wir uns der Gefahren des Alkohols durchaus bewusst sind und niemanden hier zum haltlosen Saufen animieren wollen, kommen wir nicht umhin, uns diesem Thema einmal in einem culturtape zu widmen, denn die Liste der verfügbaren Lieder übers mal fröhliche, mal traurige Trinken, Abstürzen und Verkatert Sein ist sehr, sehr lang. Dabei haben wir noch nicht einmal die Songs bedacht, für deren Entstehen der Alkoholrausch Bedingung war! Oder diejenigen, die auch durch noch so viel Tequila & Co. nicht erträglicher werden. Nein, stattdessen präsentieren wir euch Künstler und Konsorten, die sich dem Alkohol auf musikalische Art widmen, und dabei mal den feucht-fröhlichen, den krisenhaften oder auch den todtraurigen Aspekt des Sich Betrinkens und Knülle Seins aufgreifen. Eins haben diese unterschiedlichen Songs aber dann doch gemein: Es geht hier darum, das Leben voll auszukosten, in all seinen Aspekten – ob mit oder ohne Trinkerei. Und darauf stoßen wir an!

Die Toten Hosen – Kein Alkohol (ist auch keine Lösung)!

Flash is required!
Wie unterschiedlich ein Abend verlaufen kann, je nachdem ob man sich für oder gegen Alkohol entscheidet, zeigt auf urkomische Weise das Musikvideo zum Toten Hosen-Hit „Kein Alkohol (ist auch keine Lösung!“: Zu eurer Linken seht ihr das Parade-Pärchen in nüchterner Form turteln, angeregt eine Konversation führen und das Essen genießen. Zu eurer Rechten hingegen nimmt das Chaos seinen freien Lauf – es wir gebechert, rumgesaut und mit den Tischnachbarn gestritten, was das Zeug hält. Und dennoch enden beide Abende katastrophal, so dass die Weisheit von Campino und Kumpanen vollends bestätig wird: Angestrengte Abstinenz kann funktionieren, aber auch nicht alle Probleme lösen.

Florence & The Machine – Hurricane Drunk

Flash is required!
Alkohol ist seit langer Zeit ein beliebtes, wenn auch nicht gerade wirksames Mittel gegen Liebeskummer. Wo einigen aber ein paar Gläschen Wein reichen, muss es für das rothaarige Energiebündel von Florence and the Machine hingegen gleich die volle Ladung sein: Ausgehen, den Angebeteten mit einer anderen sehen und sich dann richtig abschießen, mit dem explosivsten aller Cocktails: dem Hurricane. „It’s going to blow this all away“ lautet die kaum erfüllbare Hoffnung dabei. Aber wenn es für einen Abend Abhilfe schafft…

Herbert Grönemeyer – Alkohol

Flash is required!
Während Herbert Grönemeyers erste Singleauskopplung Männer aus dem 1984 veröffentlichten Album 4630 Bochum zumindest das weibliche Geschlecht in Sachen Mann aufklärt, so belehrt oder informiert er uns alle mit seinem zweiten ausgekoppelten Song Alkohol über die negativen Folgen von zu viel Hochprozentigem: Man hat nur noch Salat im Kopf, redet schneller Unsinn als man denken kann und versinkt im zweitschlimmsten Fall schmerzhaft im Meer der Schmach oder dank Überdosis im Jenseits. Tja, da fängt das Gehirn doch an zu rattern, oder?

Petra Pascal – Wie das Glas in meiner Hand

Flash is required!
Lebensfroh, schneidig und tapfer kommt dieser Titel der deutschen Chanson-Sängerin Petra Pascal aus dem Jahre 1971 daher und verdeutlicht, dass feucht-fröhliche Stimmung immer angebracht ist – durch die Höhen und Tiefen des Lebens hindurch und sogar über den Tod hinaus. „TRINK! TRINK! TRINK!“ lautet die hier im Chor gegrölte Aufforderung, die man vielleicht auch als Anreiz betrachten kann, das Leben bis zum letzten Schluck voll auszukosten.

Ville Valo feat. Natalia Avalon – Summer Wine

Flash is required!
Selbstverständlich darf in diesem feucht-fröhlichen Tape der berühmte 68er Sommerwein nach Art des einstigen Sexsymbols Uschi Obermaier nicht fehlen. Die Coverversion aus dem Jahre 2007 zur Verfilmung des Obermaierischen Lebens, wird äußerst anregend vom charismatischen Ville Valo – trotz des komischen Bartes in dem Video, und sexy Hexi Natalia Avalon gesungen. Nackte Tatsachen und Hitzewallungen sind garantiert!

Tomte – Korn und Sprite

Flash is required!
Ein wunderbares Beispiel dafür, was passieren kann, wenn die Menge an uns selbst zugeführtem Korn mit oder ohne Sprite etwas zu großzügig ausfällt, spiegelt sich sowohl im Songtext als auch im Musikvideo zu Korn und Sprite wider, dem ersten Track des im Jahr 2000 erschienenen Albums Eine sonnige Nacht: Ein sich ständig wiederholendes, sinnloses Geschwafel, während man torkelnd versucht nach Hause zu kommen, dabei unzählige Male auf dem Boden landet und im Extremfall folgendes sieht: „Ein Licht am Ende des Tunnels. / Da kommt ein Zug ein Zug ein Zug ein Zug.“

Kommentieren

Dein Kommentar wird nach der Freischaltung durch unser Team sofort auf dieser Seite erscheinen!

Seitenleiste:

Alle Beiträge aus Musik:

Abonnieren

Wir bei...

Weitersagen

Facebook

Twitter

Delicous

Weitere

Fusszeile: