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25. Jun 10: Michael Jackson - Coversongs | culturshock-Team

Am heutigen Tag ist es ein Jahr her, dass Michael Joseph Jackson im Alter von 50 Jahren verstorben ist. Und noch immer ist der Tod dieser großen Poplegende kaum fassbar, was natürlich auch daran liegt, dass seine Musik im Radio, im Web und in heimischen Abspielgeräten immer noch präsent ist und für einige Zeit wohl auch bleiben wird. Ein gutes Beispiel dafür sind die vielen Coverversionen seiner größten Hits durch bereits etablierte, aber auch junge Musiker. Wir haben einige Coversongs zum Gedenken an den King of Pop zusammengestellt, die zeigen, wie sehr sein musikalisches Vermächtnis noch nachwirkt und für unterschiedlichste Sänger und Bands als Inspirationsquelle dient.

KT Tunstall - I Want You Back

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Der Song „I Want You Back” stammt noch aus den ersten Jahren der Jackson 5 und ist ein beschwingtes Soul-Liedchen über – wie könnte es anders sein – die Liebe, welches gleichzeitig zu den erfolgreichsten Number-One-Hits der Familienband zählt. Wiederentdeckt und neu aufgelegt wurde die Single dann u.a. von der schottischen Singer-Songwriterin KT Tunstall. Lediglich mit einer Akustikgitarre bestückt, haucht sie dem Lied mit ihrer besonderen, ein wenig kratzigen Stimme neues Leben ein. Wirklich gelungen!

Sugar Minott - We've got a good thing going

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Sugar Minott wagte sich an Jacksons Single „We’ve got a good thing going” aus dem Jahre 1972, als Michael noch süße 13 war, eine glasklare Knabenstimme hatte und ‘natürlich’ aussah. Dementsprechend niedlich klang auch der Song über das Verliebtsein. Sugar Minott alias Lincoln Barrington Minott coverte das Lied 1981 und interpretierte es als Reggae-Version, die zwar nicht mehr ‚niedlich‘, aber dafür chillig ist, gute Laune verbreitet und den Text in die Erwachsenenwelt transportiert. Ein Cover, das mindestens so gut ist wie das Original!

Chris Cornell - Billie Jean

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In der Originalfassung ist “Billie Jean“ eine echte Pop-Funk-Tanznummer, die zwar mit dem etwas befremdlichen Thema eines angedichteten Kindes irritieren mag, aber davon mal abgesehen wirklich Lust auf den ‚Moonwalk‘ macht. Jedoch kann diese Nummer richtig be- und verzaubern, zumindest, wenn Chris Cornell mit vollem Einsatz seiner Stimme, verlangsamtem Tempo und noch mehr Gefühl eine herzzerreißende Ballade daraus macht. Allein mit seiner Gitarre holt Cornell alles aus diesem Song, ohne seine ursprüngliche Magie zu zerstören. Was für eine Hommage!

Fall Out Boy - Beat it

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2008, also 25 Jahre nach Erscheinen des Originals, machte sich die junge Pop-Punkrock-Gruppe Fall Out Boy an eine Coverversion der epischen Tanznummer „Beat it“. Zwar konnten sie nicht mit einer meisterlichen Choreographie aufwarten, aber kraftvollen Bassklängen, die dem Song mehr Tempo als ohnehin schon vorhanden, verliehen. Eine mutige Version, zu der auch ein jüngeres rockorientiertes Publikum die Tanzflächen stürmen konnte!

James Morrison - Man in the Mirror

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Der bereits mehrfach ausgezeichnete britische Sänger James Morrison nahm sich mit „Man in the Mirror“ einen der vielen sozialkritischen Songs von Michael Jackson vor, in welchem es um den ersten Schritt zur Veränderung der Welt geht: „If you wanna make the world a better place / take a look at yourself / and then make a change“. Wunderbar, wenn auch nicht so unverwechselbar wie das Original, singt es der 25jährige Solokünstler auf seine eigene pop-rockige Weise, die energisch und melancholisch zugleich anmutet. Reinhören lohnt sich!

David Garrett - Smooth Criminal

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Was kommt wohl dabei heraus, wenn der offiziell schnellste Geiger der Welt sich eines Songs von Micheal Jackson annimmt? Im Falle von “Smooth Criminal“ jedenfalls ein eher ‚Hurry Criminal‘! Die einst so groovige Nummer in Jackson Manier gerät unter der Bearbeitung von David Garrett zu einer Hetzjagd, die allein von der kraftvollen Violine lebt. Und gleichzeitig zeigt er uns, dass Jacksons Songs auch ohne Gesang funktionieren und unverkennbar sind. Wunderbare Kompositionen, die zu recht Musikgeschichte schrieben.

Bonustrack

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Ja, die musikalischen und choreographischen Einflüsse von Michael Jackson reichten weit, sogar bis nach Bollywood. Das monumentale Musikvideo zu „Thriller“ inspirierte einen uns nicht näher bekannten indischen Sänger zu diesem, sagen wir, ‚mutigen‘ Tanz-Versuch, der von schaurigen Synthesizer-Klängen untermalt wird. Gruseliger als das Original – in jeglicher Hinsicht…

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