culturtape
08. Oct 10: Im Tal der Tränen | culturshock-Team
Es ist eine der menschlichsten Regungen, dennoch versuchen wir alle, es in der Öffentlichkeit zu unterdrücken: Das Weinen. Für die meisten beginnt das Leben mit einem Heulkrampf und ebenso wird man auch im weiteren Verlauf des Lebensweges die ein oder andere Träne vergießen, etwas Pipi in die Augen kriegen, heulen wie ein Schlosshund, flennen wie ein kleines Kind, unkontrolliert schluchzen wie in einer schlechten Daily Soap, mitunter aber auch Tränen lachen. Und sich dabei selbst als sentimentale Heulsuse zu betrachten, ist so unangebracht wie falsch, denn man steht mit seinen Tränen nie allein da: Unzählige Musiker haben sich dem Thema Weinen in Songs über Einsamkeit, Trennungsschmerz und Trauer gewidmet und im Hintergrund, manchmal auch im Vordergrund, den Tränen ihren Lauf gelassen. Bei alldem sollte man nicht vergessen, dass das Weinen mitunter kathartisch wirkt und uns von lange angestautem emotionalen Ballast befreien kann. Deshalb folgt nun ein culturtape zum Entfesseln der inneren Heulsuse, holt euch schon mal ein Taschentuch.
Muse – Muscle Museum
Janis Joplin - Cry Baby
Elvis Presley – I’m so lonesome I could cry
Sinead O’Connor – Nothing Compares to You
Solomon Burke – Cry to me
Katie Melua – I cried for you
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