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11. Jun 10: Heiße Höschen | culturshock-Team

Wir wollen den Tag nicht vor dem Abend loben, aber momentan stehen alle Zeichen tatsächlich auf Sommer. Es wird Eis gegessen, sich gesonnt und die Hüllen fallen auch allmählich. Genügend Gründe, um auf ein knapp geschnittenes Kleidungsstück aufmerksam zu machen: die ‚Hot Pants‘! Ab und zu begegnen sie uns in der Großstadt, viel häufiger treffen wir auf sie in Musikvideos. Die knappen Höschen dienen hier allerlei Zwecken: Manchmal können sie die Karriere ankurbeln, ein anderes Mal dienen sie als unverkennbares Markenzeichen. Es gibt Sänger und Möchtegern-Stars, die ihnen ganze Songs widmen. Und eins sind ‚Hot Pants‘ in allen Fällen: Ein Blickfang. Darum macht euch gefasst auf Bilder von Damen und Herren (!) in den kurzen Buxen, die als wahrer Indikator für steigende Hitze und fallende Hemmungen fungieren.

Kylie Minogue – Spinning around

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Was ein Paar goldene Hot Pants manchmal doch bewirken kann! Bevor Kylie Minogue in diesen im Video zu Spinning around rumhüpfte, dümpelte ihre Karriere als zuckersüßer Popstar vor sich hin. Der goldene Hauch von Nichts kurbelte ihre Karriere ordentlich an, mit ihrem Album Light Years und der vielsagenden Singleauskopplung La La La gelang ihr schließlich das kommerzielle Comeback. Von da an brannte sie sich uns als „Geili Kylie“ ins popkulturelle Gedächtnis ein. Ein Hoch auf goldene Höschen!

Guns N Roses - Patience

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Nicht viele Männer sind Manns genug, um sich in der Öffentlichkeit in knappen Shorts zu zeigen und diese sogar zu ihrem Markenzeichen zu machen. Aber einer pfiff auf Konventionen – ebenso wie auf Manieren, Terminabsprachen und Teamfähigkeit: Axl Rose. Mit seiner roten Haarpracht, dem obligatorischen Bandana und in weißen Radlerhosen bescherte er uns viele Hits, bis seine Wutanfälle für die Band nicht mehr tragbar waren. Seine einst strammen Schenkel lassen sich aber dank Youtube auch heute noch bewundern.

James Brown – Hot Pants

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Viele Worte braucht dieser Mann nicht, aber das Wenige, was er sagt oder besser singt, bewegt. Der ‚Godfather‘ des Funks höchstpersönlich preist in seiner unverwechselbaren Art die Wirkung solch heißer Höschen. Selbst verzichtet James Brown darauf, uns seine Beinpracht in solchen zu präsentieren, doch gibt es wohl kaum tanzbarere Musik, in welcher man seine ‚Hot Pants‘ frivol und lasziv zum Groove bewegen möchte. Passend zur derzeitigen Sommerhitze bringt diese Nummer die Coolness ins heiße Höschen.

Mariah Carey – Heartbreaker (Remix)

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Einst süß und zumindest äußerlich unschuldig, verzauberte das riesige Gesangstalent Mariah Carey Millionen von Menschen weltweit. Doch das ist verdammt lang her! Nun muss auch sie in knappe Höschen schlüpfen und mit prominenten Sängerkollegen vor sich hin stöhnen, um überhaupt noch im Gespräch zu bleiben. Ein schönes Beispiel hierfür ist das Video zum Heartbreaker-Remix mit DJ Clue, Snoop Dogg, Da Brat und Missy Elliott, in welchem Mariah Kylie scheinbar Konkurrenz machen möchte. Der Erfolg dessen, dürfte in etwa so hoch ausfallen wie der ihres Films Glitter.

Deichkind – Komm schon

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Die Hamburger Hip-Hop- und Electro-Band Deichkind, die hauptsächlich für seichte Ohrwürmer bekannt ist, spielt immer wieder gerne mit modischen Geschmacksverirrungen. Auch vor ‚Heißen Höschen‘ im 80er Jahre Playboy-Mansion-Style schrecken sie in dem Video zu ihrer im Jahr 2000 veröffentlichten Single Komm schon nicht zurück und besingen den Outfits entsprechend nichts und niemand geringerem als sich selbst. Natürlich in einer herrlich prollig selbstironischen Weise, die nervig und charmant zugleich wirken kann.

Bonustrack

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Mein Gott, kaum Barthaare, aber schon die Pose des großen Gangsters. Der Ochsenknecht-Sprössling führt uns mit dieser Nummer vor Augen, wie affektiert bisweilen das Pseudo-Gehabe von Möchte-Gernen wirken kann. Der kleine Checker zeigt, wo der Hase lang läuft: Mädels in ihren kurzen heißen Höschen machen das männliche Geschlecht schwach und geil! Nur leider vergessen diese Milchbubis, dass schon mehr dazu gehört, gute Musik zu machen oder gar attraktiv auf das andere Geschlecht zu wirken, als nur in Porno-Pose den dicken Macker raushängen zu lassen.

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