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culturhäppchen

29. Jan 10: Eca de Queirozs Kurzgeschichte Bei der Mühle (No moinho) | Jana Brinckmann

Literatur

Kennt ihr auch langweilige Literaturbesprechungen in der Schule oder teilweise im Studium zu den einzelnen Epochen, die scheinbar nach einem ‚Schema F‘ hinsichtlich der Lektüreauswahl abgehandelt werden? Wir erfahren beispielsweise viel über Hölderlin, Goethe, Wedekind oder Storm, aber kennt ihr auch José Maria Eça de Queiroz (1845-1900)?

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Keine Panik!

28. Jan 10: Und übrigens noch was… - Die von Eoin Colfer verfasste Fortsetzung zu Per Anhalter durch die Galaxis | Rémi Schmidt

Literatur

Wie bitte? Ein neuer Teil der bislang fünfteiligen Trilogie Per Anhalter durch die Galaxis? So ist es! Die Fortsetzung wurde jedoch nicht vom Autor dieser erfolgreichen Science-Fiction-Reihe, Douglas Adams, geschrieben, da er seit dem Jahr 2001 leider nicht mehr in unserer Dimension kreativ waltet. Das neue Werk stammt von dem irischen Schriftsteller Eoin Colfer, der mit seiner Romanserie Artemis Fowl (2001-2009) zum international gefeierten Bestseller-Autor avancierte und zu Douglas Adams‘ größten Bewunderern zählt. Aber kann er dem Mann, der sein „Weltbild abgerissen und in einer anderen Dimension wieder aufgebaut hat“ (Zitat Eoin Colfer, Danksagung) auch gerecht werden?

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‚Second Life‘ wird Wirklichkeit

27. Jan 10: Jonathan Mostows Zukunftsvision Surrogates | Jana Brinckmann

Kino & TV

Roboter, die den Menschen immer ähnlicher werden. Computerrollenspiele wie Die Sims oder Second Life, die das ‚reale‘ Leben simulieren und es nahezu ablösen können, weil das fiktive Selbst so viel idealer zu sein vermag. Wohin kann uns die Wissenschaft noch führen? Eine durchaus mögliche Antwort präsentieren uns der Regisseur und die Drehbuchautoren zum Film Surrogates, die auf Grundlage des gleichnamigen Comics von Robert Venditti und Brett Weldele (2005/2006) die bereits existierende virtuelle Welt Wirklichkeit werden lassen.

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Wenig Aufregung um viel Hysterie

26. Jan 10: The XX live am 22. Januar 2010 im Astra Kulturhaus in Berlin | Martin Müller

Musik

Bereits zum zweiten Mal schauen die Newcomer des letzten Jahres in Berlin vorbei. Genau wie im Oktober 2009 war auch dieses Konzert in Windeseile ausverkauft. Doch deckte dies bei Weitem nicht den Bedarf der Hungrigen, so dass kurzerhand eine Midnightshow für denselben Abend angesetzte wurde. Da ich zu denen gehörte, die für die sogenannte Frühvorstellung zu spät dran war, musste ich mit der Spätvorstellung leben. Natürlich muss man sich gewahr werden, dass es um The XX eine regelrechte Hysterie gibt, die, wie so oft, ihren Ursprung in England nahm – ihrem Heimatland. Und niemand geringeres als die Institution in Sachen Musik, der NME (New Musical Express), kürte die Band als die Entdeckung des Jahres 2009. Es lässt sich daher auch nicht verhindern, dass diese Band unter einem enormen Druck steht. Dies war auch der Grund, warum The XX nunmehr nur noch zu dritt unterwegs sind. Baria (Gitarre) ist als Opfer dieses Drucks zu beklagen, doch der Rest hielt dem Druck stand und gab ein zwar nicht überwältigendes aber für die späte Stunde des Abends wackeres Konzert.

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culturhäppchen

25. Jan 10: The Vampire Diaries | Jana Brinckmann

Kino & TV

Das neue Jahr beginnt wie das alte endete: mit Vampiren. Nachdem der Vampir-Serien-Hype nach Buffy erheblich abnahm, scheint er im Zuge der Twillight-Filme wieder zu erstarken. Zumindest wenn man nach den Zuschauerquoten beim Start der neuen Blutsauger-Teenie-Serie The Vampire Diaries auf ProSieben geht. Unglaubliche 2,72 Millionen Menschen zwischen 14 und 49 Jahren sollen die Pilot-Folge am 20. Januar 2010 gesehen haben! Warum? Ehrlich gesagt weiß ich es nicht, denn die Handlung ist mindestens so alt wie die erste schmalzige Liebesgeschichte gepaart mit dem Vampir- und/oder Alienmythos. Letzteres verkörpert zum Beispiel die Serie Roswell (1999-2002). Ein wunderhübsches Mädchen, hier die High-School-Schülerin Elena, steht zwischen zwei Jungs, in diesem Fall den Vampir-Brüdern Stefan ‚der Gute‘ und Damon ‚der Böse‘. Die weibliche Hauptdarstellerin ist natürlich eine unaussprechlich gute Seele mit einem tragischen Schicksal (Vollwaise) und einer „Doppelgängerin“, welche auf mysteriöse Weise mit den Brüdern in Verbindung steht. Elena und Stefan ‚der Gute‘ verlieben sich sofort und Damon ‚der Böse‘ funkt dazwischen. Und damit es auch ‚spannend‘ bleibt, gibt es außerdem Morde, Verwandlungen, Intrigen und gebrochene Herzen zu sehen, selbstverständlich im melodramatischen Teenie-Gewand. Die Serie ist demnach nicht nur langweilig und vorhersehbar, sondern auch ein echtes Ärgernis für die Fans der Romanvorlage von Lisa J. Smith, da neben Namen und Aussehen, sogar ganze Handlungsstränge und Beziehungen zwischen den Figuren geändert wurden. Fazit: Das Angebot an hervorragend aussehenden Schauspielern ist bemerkenswert, allerdings kann kein Augenschmaus der Welt einen guten Drehbuchautor ersetzen!

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The Good, the Bad and the Ugly 2009

20. Dec 09: Der Culturshock-Jahresrückblick Teil I: The Good | Das Culturshock-Team

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Goodbye 2009! Wirtschaftskrise, Abwrackprämie, Wahlen - mal ganz ehrlich: es war ein anstrengendes Jahr. Doch in (pop)kultureller Hinsicht gab es glücklicherweise einige Lichtblicke, vor denen wir uns verneigen wollen. Wir präsentieren: The Good 2009

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