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culturhäppchen

25. Jan 10: The Vampire Diaries | Jana Brinckmann

Kino & TV

Das neue Jahr beginnt wie das alte endete: mit Vampiren. Nachdem der Vampir-Serien-Hype nach Buffy erheblich abnahm, scheint er im Zuge der Twillight-Filme wieder zu erstarken. Zumindest wenn man nach den Zuschauerquoten beim Start der neuen Blutsauger-Teenie-Serie The Vampire Diaries auf ProSieben geht. Unglaubliche 2,72 Millionen Menschen zwischen 14 und 49 Jahren sollen die Pilot-Folge am 20. Januar 2010 gesehen haben! Warum? Ehrlich gesagt weiß ich es nicht, denn die Handlung ist mindestens so alt wie die erste schmalzige Liebesgeschichte gepaart mit dem Vampir- und/oder Alienmythos. Letzteres verkörpert zum Beispiel die Serie Roswell (1999-2002). Ein wunderhübsches Mädchen, hier die High-School-Schülerin Elena, steht zwischen zwei Jungs, in diesem Fall den Vampir-Brüdern Stefan ‚der Gute‘ und Damon ‚der Böse‘. Die weibliche Hauptdarstellerin ist natürlich eine unaussprechlich gute Seele mit einem tragischen Schicksal (Vollwaise) und einer „Doppelgängerin“, welche auf mysteriöse Weise mit den Brüdern in Verbindung steht. Elena und Stefan ‚der Gute‘ verlieben sich sofort und Damon ‚der Böse‘ funkt dazwischen. Und damit es auch ‚spannend‘ bleibt, gibt es außerdem Morde, Verwandlungen, Intrigen und gebrochene Herzen zu sehen, selbstverständlich im melodramatischen Teenie-Gewand. Die Serie ist demnach nicht nur langweilig und vorhersehbar, sondern auch ein echtes Ärgernis für die Fans der Romanvorlage von Lisa J. Smith, da neben Namen und Aussehen, sogar ganze Handlungsstränge und Beziehungen zwischen den Figuren geändert wurden. Fazit: Das Angebot an hervorragend aussehenden Schauspielern ist bemerkenswert, allerdings kann kein Augenschmaus der Welt einen guten Drehbuchautor ersetzen!

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The Good, the Bad and the Ugly 2009

20. Dec 09: Der Culturshock-Jahresrückblick Teil I: The Good | Das Culturshock-Team

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Goodbye 2009! Wirtschaftskrise, Abwrackprämie, Wahlen - mal ganz ehrlich: es war ein anstrengendes Jahr. Doch in (pop)kultureller Hinsicht gab es glücklicherweise einige Lichtblicke, vor denen wir uns verneigen wollen. Wir präsentieren: The Good 2009

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The Good, the Bad and the Ugly 2009 II

21. Dec 09: Der Culturshock-Jahresrückblick Teil II: The Bad | Das Culturshock-Team

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Eine Generalabrechnung mit den schlechten kulturellen Erzeugnissen 2009 darf in unserem Jahresrückblick natürlich auch nicht fehlen. Unbegründete Medienhypes, scheinheiliges Trauergetue und Lieder, die niemals hätten erklingen sollen - das lassen wir zum Jahresende glücklicherweise hinter uns.

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The Good, the Bad and the Ugly 2009 III

22. Dec 09: Der Culturshock-Jahresrückblick Teil III: The Ugly | Das Culturshock-Team

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Im dritten Teil unseres Jahresrückblick wirds hässlich, peinlich und trashig. Das Gruselkabinett der Absurditäten 2009 ist nichts für schwache Nerven, aber umso mehr für stark Genervte!

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Mutter Natur als Globales Netzwerk

20. Dec 09: James Camerons Avatar – Aufbruch nach Pandora | Jana Brinckmann

Kino & TV

Nach ca. 12-jähriger Pause präsentiert uns James Cameron sein neustes und teuerstes Werk Avatar, welches von diversen Medien sowie ausgebufften Werbestrategen schon lange vor der ersten Premiere ausgeschlachtet und hochgelobt wurde. Mehr als fünf Jahre soll der Titanic-Regisseur an dem rund 500 Millionen Dollar schweren 3-D-Epos gearbeitet und auf jedes kleinste Detail der „superanimierten“ Kitsch-Romanze mit „Back-to-Nature“-Philosophie wert gelegt haben. Aber ob sich der Aufwand wirklich gelohnt hat, werden die Einspielergebnisse zeigen (zumindest in finanzieller Hinsicht).

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culturhäppchen

14. Dec 09: "Little Lion Man" - die neue Single von Mumford & Sons | Martin Müller

Musik

Mit ihrem kürzlich erschienenen Debüt „Sigh No More“ haben sich Mumford & Sons gleich die Herzen der Kritiker erobert. „Little Lion Man“ ist die erste Single aus diesem Album und auch das beschwingteste Stück. Wunderbar kommen hier Banjo, Dobro und Fußtrommeln zum Einsatz und begleiten den eindringlichen und brennenden Gesang von Frontmann Marcus Mumford. Geradezu euphorisch steigert sich das Lied bis es im herrlichen Finale mündet. Das zum Refrain anschwellende Tempo, das einsetzende Banjo und hämmernden Drums entfalten eine frohlockende Dynamik. Wie das gesamte Album, zeugen die Harmonien von großem Wohlklang. Wer von dieser Single überzeugt ist, sollte auch das Album nicht schmähen, denn es birgt große Qualitäten. Zwar kann man von „Little Lion Man“ nicht auf das Album schließen, denn es geht dort zumeist wesentlich gedämpfter zu. Doch ist es für dieses Jahr eines der besten Folk-Alben, dem man nicht wiederstehen kann.

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