cultur-TV
21. May 12: Unsere Fernsehtipps für die Woche vom 21. bis zum 28. Mai 2012 | culturshock-Team
Kino & TV
Pfingsten steht vor der Tür und damit nicht nur ein christliches Ereignis, sondern auch das nächste verlängerte Wochenende sowie eine Fülle an TV-Highlights. Sechs davon präsentieren wir euch in unserem cultur-TV und seit gewiss, die Lachmuskeln werden diesmal schön strapaziert: Los geht es mit einem tollpatschigen, von Fortuna etwas im Stich gelassenen Kaufhaus Cop, der dank einer Räuberbande über sich selbst hinauswachsen muss. Der Pfingstsonntag lädt ab 16 Uhr zu einem gemütlichen Couchtag mit der ganzen Familie ein. Denn Hugh Grant als ausrangierten Sänger einer 80-Jahre-Band, einen grummeligen, aber liebenswürdigen Opi, der samt Haus und pummeligem Pfadfinder in ein unglaubliches Abenteuer fliegt, sowie eine Klavierspielerin, die nicht gerne spricht und unfreiwillig im Neuseeland des 19. Jahrhundert die Liebe findet, muss man einfach mal gesehen haben. Am Pfingstmontag habt ihr dann die Qual der Wahl zwischen einer herrlichen Gangster-Komödie von Guy Ritchie und einem großartigen Woody Allen Film, der allerdings weniger zum Lachen anregt. Wie wünschen ein erholsames Pfingstfest und eine tolle Unterhaltung!
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culturtape
18. May 12: Bärte | culturshock-Team
Musik
Rotzbremse, Schenkelbürste, Gesichtshecke, Fratzenpelz – diese Bezeichnungen belegen: Der Bart ist das wohl umstrittenste Männer-Accessoire überhaupt (selbst die Herren-Handtasche polarisiert nicht dermaßen). Dennoch oder vielleicht gerade weil er die Gemüter spaltet, ziert der Bart in allerlei Formen seit einigen Jahren die Visagen des gemeinen Hipsters von Berlin bis nach Bergisch-Gladbach. Um herauszufinden, warum der Pornobalken und seine Artverwandten einfach nicht totzukriegen sind, haben wir uns in die Musikarchive begeben und eifrig geforscht. Dabei stießen wir auf allerlei Erklärungsversuche: Der Bart sei ein beliebtes Aphrodisiakum, er eigne sich gut als Versteck, rette Leben und sei einfach Rock’n’Roll. Wagemutige Behauptungen, denen Ihr in den folgenden Videos selbst auf den Grund gehen solltet. Danach könnt Ihr immer noch entscheiden, ob ihr Magnum & Co. nacheifern wollt…
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11. May 12: Für Mutti! | culturshock-Team
Musik
Wir erinnern euch lieber daran, bevor ihr es wieder vergesst und blöd dasteht: Am Sonntag ist Muttertag. Und bevor ihr losrennt, um eine Kleinigkeit für Mutti zu besorgen – es läuft doch meistens auf ein ödes Blümchen hinaus – könnt ihr mit unserem culturtape kurz in euch gehen und über Mütter im Allgemeinen und eure eigene Mama im Speziellen mal nachdenken. Denn wenn Heintje, Rammstein, Sido und die Scissor Sisters erst einmal mit ihren Songs über die werten Mamas loslegen, könnt ihr sicher sein: Da bleibt kein Aspekt der Mutterschaft und Mutterliebe verschont. Und wenn ihr danach noch die Muße für unseren obertrashigen Bonustrack habt, wird euch ein Aspekt vergegenwärtigt, den ihr danach wahrscheinlich ganz schnell wieder vergessen wollt. Oder ihr seid um eine Idee für ein Muttertagsgeschenk reicher!
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Das Glas ist halb…?
08. May 12: Jonathan Levines unaufgeregte aber umso ergreifendere Tragikomödie 50/50 erzählt von einem 27jährigen Krebspatienten | Dobrila Kontić
Kino & TV
Für gewöhnlich wissen wir, was wir zu erwarten haben, wenn sich ein Hollywood-Film mit schweren Erkrankungen befasst: Ergreifende Dialoge über das Leben und wie wenig man es bislang zu schätzen gewusst hat, Protagonisten, deren Gedanken immer wieder und fast ausschließlich um die lebensbedrohliche Erkrankung kreisen, melancholische Musikuntermalung, die dem Zuschauer immer wieder die eine schmerzhafte Botschaft einhämmert: Das Ende des Erkrankten steht vielleicht noch nicht fest, aber es ist verdammt nah! Einen etwas anderen und subtileren Ansatz verfolgt Jonathan Levines Tragikomödie 50/50 über einen 27jährigen, der an Krebs erkrankt und damit unterschiedlichste Reaktionen bei seinen Mitmenschen hervorruft.
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culturtape
01. May 12: Holt die roten Nelken, es ist 1. Mai! | culturshock-Team
Musik
Es ist mal wieder soweit. Die Berliner zittern um ihre schönen Autos und der Staat wird wohl wieder die ganze Bandbreite des langen Armes des Gesetzes aufbieten, um die Scharade der Macht aufrecht zu erhalten. Dabei geht bisweilen verloren, dass wir an diesem Tag nicht nur fröhliche Straßenschlachten allerorts feiern, sondern eigentlich hier dem sozialistischen Gedanken der klassenlosen Gesellschaft mit ihrem vermeintlich vormals schwächsten Glied, dem Arbeiter, Ehre und Anerkennung gezollt werden soll. Früher wurde dazu noch fröhlich die „Internationale“ geträllert und monströse rote Fahnen in den Straßen geschwenkt. Der Zeitgeist heute ist weit davon abgerückt: Statt Fahnen zu schwenken, wirft man heute lieber Steine und Molotowcocktails, statt Hymnen schmettert es Punk und die Arbeiter verziehen sich lieber in die heimischen Gärten, um den Herrscharen Vermummter aus dem Weg zu gehen. Positiv ist auch heute noch, dass dieser Tag zum Protest gegen die immer grotesker werdenden Auswüchse des Kapitalismus und der einhergehenden Globalisierung genutzt wird. Fest steht: Dieser Tag gehört den Linken und ihrer Kritik an der Gesellschaft. Daher folgt hier unsere kleine Auswahl für einen ‚Soundtrack‘ zwischen Krawall, roter Nelke und Gesellschaftskritik.
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Mädchen am Rande des Nervenzusammenbruchs
27. Apr 12: Die neue HBO-Serie Girls über die Sorgen junger New Yorkerinnen | Dobrila Kontić
Kino & TV
Der Vergleich mit Sex and the City liegt nahe, möchte man meinen – schließlich geht es in der neuen HBO-Serie Girls um vier Frauen in New York, die sich mit Liebes- und Jobfrust auseinandersetzen müssen. Doch schon nach Begutachtung der Pilot-Episode wird schnell deutlich: Die jungen Protagonistinnen aus Girls sind von der Glitzerwelt, in der Carrie Bradshaw & Co. lebten, so weit weg wie wir alle. Und das ist sowohl ernüchternd als auch erfrischend.
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